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Bau Natura GmbH > Holz & Korkparkett



Holz & Korkparkett




Massivholzböden:

Qualität für alle Sinne: Massivholzböden als Kurzdielen, Nagelparkett, Landhausdielen oder Musterparkett. Sie beeindrucken in alten Schlössern genauso wie in gemütlichen Kneipen, in Bauernhäusern ebenso wie in Jugendstilvillen: die unverwüstlichen, zeitlos schönen Holzdielen- und Nagelparkettböden. Eine Zeit lang fast vergessen und weitgehend verdrängt von Kunststoff- und Fertigböden, erlebt der klassische Bodenbelag heute seine Renaissance - in einer neuen Qualität, die man sehen, riechen und sogar spüren kann.

Qualität ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Bei einem massiven Dielen- oder Parkettboden schon. Ganz besonders dann, wenn der gesamte Aufbau stimmt. Das heißt, wenn Nut- und Feder-Dielen oder -Parkettstäbe nicht schichtverleimt, sondern durch und durch massiv sind, wenn sie in traditioneller Handwerkskunst solide auf Lagerhölzer genagelt oder geschraubt werden. Qualität ist sichtbar, wenn man edle, einheimische Hölzer verwendet und wenn die Oberflächen nicht leblos lackiert sind. Der Massivholzboden erhält mit Naturharzsiegel, Öl oder Wachs einen natürlichen, seidenmatten Glanz. Wir empfehlen Ihnen das 3-malige Ölen mit einem hochwertigen Naturöl, z.B. Kunos von LIVOS. Sie erhalten durch einen geölten Holzfussboden ein positives Raumklima dank glatter, allergenfreier, antistatischer und diffusionsoffener Oberfläche, die der Feuchtigkeitsregulierung im Raum dient.

Man sieht die Qualität nicht nur, sondern riecht sie sogar. Denn es duftet nach Holz und natürlichen Ölen. Die Bewohner selbst nehmen das bald nicht mehr wahr. Doch jeder Besucher wird den angenehmen Duft noch lange Zeit riechen.

Man kann die Qualität eines mechanisch befestigten Massivholzbodens auch vom ersten Schritt an spüren. Das jedoch nur, wenn die Holzunterkonstruktion beispielsweise nochmals mit einem geeigneten Material unterlegt ist. Der Pflegeaufwand ist, entgegen gängiger Meinung, minimal. Man braucht lediglich zu fegen oder zu saugen und gelegentlich bei starker Verschmutzung zu wischen. Je nach Beanspruchung muss man nur alle paar Jahre nachölen. Falls der Holzboden einen heftigeren Kratzer abbekommt, lässt sich dieser mit einem feuchten Tuch und Wachs ausbessern. Und wer möchte, kann die Oberfläche in Jahrzehnten flächig abschleifen und neu einlassen; dies geht bei Mehrschicht-Holzböden übrigens nur, wenn diese vollflächig verklebt worden sind. Und selbst dann wird deren durchschnittliche Lebensdauer mit nur 45 Jahren angegeben. Der mechanisch befestigte Massivholzboden überdauert nach Expertenmeinung im Schnitt über hundert Jahre, ja, wie in alten Bauwerken zu sehen, sogar Jahrhunderte. Unterm Strich bietet ein Massivholzboden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - mit automatisch besserer Schall- und Wärmedämmung als ein Estrichsystem.

Quelle: Woodline

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Korkparkett:

Als Naturprodukt erfüllt Kork die Forderungen nach natürlichen, baubiologischen Materialien in idealer Weise. Korkparkett ist wärme- und kälteisolierend, schall- und erschütterungsdämpfend, trittelastisch und pflegeleicht. Kork läßt sich leicht selbst verlegen.

Kork ist ein natürlicher Rohstoff, der immer wieder nachwächst. Einmal in 10 Jahren wird die Borke der Korkeiche abgeschält, dann hat der Baum wieder Ruhe bis zur nächsten Korkernte.

Wir bieten Ihnen mehrere Arten von Korkbelägen: massive oder furnierte Korkplatten und Kork-Fertigparkette. Massive Korkplatten bestehen aus Presskork. Dies sind einschichtige, quadratische Platten, die durch und durch aus grob gemahlenem und dann gepresstem Kork hergestellt werden. Sie werden vollflächig verklebt und zeichnen sich durch höchste Strapazierfähigkeit aus. Massives Korkparkett kann nach Jahren wieder neu angeschliffen werden. Kork ist fußwarm, langlebig, antistatisch und sehr gut geeignet für Allergiker.

Furnierte Korkplatten sind zweischichtige quadratische Platten mit einer Trägerschicht aus Korkparkett und einem ca. 0,8 mm dicken Naturkorkfurnier. Hier ist die Design- und Farbvielfalt größer, Korkparkett pur ist jedoch strapazierfähiger.

Als Oberflächenbehandlung empfehlen wir das 3-malige Ölen mit einem hochwertigen Naturöl, z.B. Kunos von LIVOS. Sie erhalten durch einen geölten Korkfussboden ein positives Raumklima dank diffusionsoffener Oberfläche, die der Feuchtigkeitsregulierung im Raum dient. Auch Einfärbungen mit ökologischen Farbsystemen auf pflanzlicher und mineralischer Basis sind möglich, oder eine objekttaugliche Versiegelung mit formaldehyd- und lösungsmittelfreiem Wasserlack.




Holzarten:

In unserer Ausstellung bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich verschiedene Holzarten anzusehen, es handelt sich hierbei um heimische Edelhölzer; die meisten Holzarten sind aus nachhaltigem Anbau erhältlich. Sie erhalten unsere Massivholzböden in folgenden Werkssortierungen:

Exclusiv (je nach Hersteller auch z.B. Superior genannt): Sehr hochwertige Holzoberfläche mit normalen Farbunterschieden.

Natur (je nach Hersteller auch z.B. Classic, Standard genannt): Natürliche Holzoberfläche. Frei von extremen holzspezifischen Wuchsunregelmäßigkeiten und Bläue, astarm bis astfrei. Zulässig sind stehende und liegende Jahresringe.

Rustical (je nach Hersteller auch z.B. Quattro genannt): Rustikale, lebhafte, optisch unempfindliche Holzoberfläche. Astig mit Wuchsunregelmäßigkeiten und Farbunterschieden. Je nach Holzart sind leichte Trockenrisse, Lagerflecken und leichte Bläue erlaubt. Die begehbare Oberseite ist frei von Insektenfraßstellen. Zulässig sind stehende und liegende Jahresringe.

Ahorn europäisch


Ahorn kanadisch
Akazie

Birke

 

Birnbaum

 

Buche

 

Eiche


Esche


Hainbuche
Kastanie

Kirschbaum

 

Lärche

 

Nussbaum

 

Raucheiche

 

Seekiefer Natur
Seekiefer Rouge Rustikal

Industrieparkett

(in allen Holzarten erhältlich, hier z.B. Eiche)

 

Bambusparkett

Bambus als Rohstoff für Parkettfußböden ist eine echte Materialinnovation. Dabei repräsentiert Bambusparkett den ersten Hartholzboden für den nicht ein einziger Baum gefällt werden mußte. Nach botanischen Gesichtspunkten wird nämlich Bambus den Gramineen (Gräsern) zugeordnet. Seine chemische Zusammensetzung klassifiziert ihn jedoch eindeutig als »Holz«: Hauptbestandteile sind ca. 70% Cellulose und ca. 25% Lignin.

Dabei überrascht die Bambuspflanze mit unglaublicher Vitalität. Bis zu 120 cm Wachstum binnen 24 Stunden wurden in den Tropen gemessen. Auch die für Parkett relevante Sorte »Phyllostachys Pubescens« erreicht mit durchschnittlich 30 cm Wachstum pro Tag einen vielfachen Ausstoß an Biomasse im Vergleich zu herkömmlichen Laub- oder Nadelhölzern. Nach bereits ca. fünf Jahren ist der Stamm verholzt und hat seine optimale Verarbeitungsqualität erreicht. Binnen 35 Jahren kann eine einzige Bambuspflanze bis zu 15 km verwertbare Stämme hervorbringen. Hier demonstriert sich auf eindrucksvolle Weise ein herausragender »Aktivposten« der außerordentlich positiven ökologischen Bilanz von Bambus.

In Europa beschränkte sich die Vorstellungskraft für die Verwendung dieses jahrtausendealten Rohstoffes oftmals nur auf statische Hilfe in der Rosenaufzucht. In Asien hingegen ist Bambus schon seit Jahrtausenden fester kultureller Bestandteil und hat sich in fast allen Lebensbereichen etabliert. Seine hervorragenden Materialeigenschaften, wie z. B. geringes Gewicht, hohe Belastbarkeit auf Druck, Zug und Biegung sowie seine relativ leichte Verarbeitungsfähigkeit empfehlen ihn geradezu als Baustoff. Diese positiven Eigenschaften finden sich in erstaunlichen fernöstlichen Konstruktionen wieder, wobei statisch anspruchsvolle Baugerüste zur Erstellung von Hochhäusern an Kühnheit kaum zu überbieten sind.

Die fernöstliche Philosophie bemächtigte sich der eindrucksvollen physikalischen Eigenschaften der Pflanze, um Gleichnisse für Stärke und Zähigkeit bildhaft zu vermitteln. Dem Schönheitssinn der Japaner gilt der Bambus als Inbild sanfter Melancholie. Bambus lacht, sagen die Chinesen, er nährt sowohl den Leib als auch das Gemüt und ruht die Seele aus.

Bambus hell

(in 2 Bambusfarben erhältlich, hell und braun)